Das problem mit raveline war immer dass die null investigativ und analytisch waren... klar plattenkritiken sind toll, interviews auch, aber alle gespräche die geführt wurden liefen eigentlich nur auf selbstbeweihräucherung der artists heraus..das war ein einziges profiliermagazin. selbst unscheinbare artikel waren nix anderes als Werbung für anstehende releases.
Da lob ich mir die groove oder debug die auch mal gesamtübergreifend versuchen die szene zu analysieren und vielleicht auch mal zu kritisieren etc..zeitgeschehen aufzuzeigen und zu sagen was falsch läuft, oder wo es hingehen könnte. Die sich auch nicht mal schämen einem deadmaus album ne schlechte kritik zu geben etc.
Ich hoffe dass die dahingehend mal ein bisschen was ändern, gelegenheit haben sie ja jetzt.
Wobei ich sagen würde, dass auch das eher ein Entwicklungsproblem war.
ich habe die Raveline seit nahezu Anbeginn als kleines Faltblatt gelesen. Doch erst seit vllt Start des neuen Jahrtausend begann sich ganz langsam der SellOut durchzusetzen.
Die öffentliche Präsenz wurde leider weniger oder aber, wenn eine da war, nicht immer wirklich enthusiastisch.
So oft habe ich auf Events mir den Stand der RL angesehen und mit zB dem von Smag oder Virtual Nights verglichen. Da wirkte der Stand des größten Mags doch sehr spartanisch und wenig liebevoll.
Zuletezt wurde dann versucht durch Kooperationen auf Events noch etwas zu bewirken. Aber auch ohne den großen Erfolg.
Ich finde, letztendlich wurde einfach das Wesentliche, wie du auch sagt, aus dem Blick verloren. Erst kürzlich wurde alle Kraft in das neue Raveline TV investiert. Aber selbst die Übertragung auf Animaxx (ob erkauft oder erarbeitet) macht doch da nicht viel her.
Ich fand auch, das ganze hat sich jüngst zu sehr versucht auf eine scheinbare Qualität durch zahlreiche Informationen in Form von Interviews und ähnlichem zu regenerieren. Aber dabei gänzlich die Frage ausser acht gelassen "Was wollen denn die Leute, die so eine Szene ausmachen". Und das sind nun mal nicht die 50, die in der VIP Lounge auf Kosten des Hauses trinken und sich nicht einen DJ anhören sondern es sind die tausendfachen Leute, die unten auf der Mayday, Syndicate oder im Club tanzen und Spaß für ihren Eintritt haben.
Und fakt ist nun mal, dass diese Leute doch oftmals nicht danach suchen, komplizierte Inhalte oder ein Übermaß an Werbung zu durchblättern sondern eben einfache Dinge sowie Zuwendungen die dem Leser sagen "Danke".
Und wenn FAZE nun genau dazu dient, diverse Fehler das Vorgängers zu vermeiden statt zu versuchen den Vorgänger mit allen Mitteln am Leben zu erhalten, dann bin ich voll und ganz dabei.
Dieser Beitrag wurde von ma!ha bearbeitet: 19. Jan. 2012 - 10:47 Uhr



Anmelden
Registrieren

Nach oben














