Finds immer lustig wenn die leute aus der technoszene erzählen das sie für tolerants sind und so, aber dann kommen solche Sprüche wie "wer Hip Hop hört ist krank im kopf." Voll tolerant ey

Wieso Schranz?
Themenstarter
Mave
, 25. Sep. 2007 12:52 Uhr
#602
Geschrieben 28. Jun. 2009 - 22:57 Uhr

Ja dann erzählt mal!
Wieso hört ihr Hardtechno? Weil ganz ehrlich, ein klitze kleines bisschen gestört muss man dazu doch sein /public/style_emoticons/default/blink.gi...
gestört, wer ist hier gestört?
mir gefällt das einfach, warum? göttliche eingebung was weiß ich!

#604
Guest_feedi_*
Geschrieben 29. Jun. 2009 - 19:38 Uhr

ach ja, von wegen der liebing hats erfunden und so ein käse:
Hofschranze (die, in älterer Zeit auch der Hofschranze ) ist eine seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche abwertende Bezeichnung für einen Höfling am Hof eines Fürsten, deren Bedeutung negative Charakterzüge und Verhaltensweisen wie Gefallsucht, Schmeichelei und Heuchelei umfasst. Übertragen wird das Wort auch für Personen im nicht-höfischen Umfeld einer hochgestellten oder einflussreichen Persönlichkeit gebraucht.
Entstehung
Das Wort wird etymologisch hergeleitet aus dem mittelhochdeutschen Wort Schranz (e ) „Riss, Schlitz”, auch „geschlitztes Gewand”, das dann metonymisch auf den Träger solcher seit dem Spätmittelalter als Requisit höfischer oder patrizischer Prachtentfaltung üblichen Gewänder übertragen und im Neuhochdeutschen als Kompositum Hofschranze beibehalten worden sei.
Junge Huren, alte Nonnen
Hatten sonst schon viel gewonnen,
Wenn, von Pfaffen wohlberaten,
Sie im Kloster Wunder taten.
Jetzt geht's über Land und Leute
Durch Europens edle Weite!
Hofgemäße Löwen schranzen ,
Affen, Hund und Bären tanzen
Neue, leid'ge Zauberflöten —
Hurenpack, zuletzt Propheten!
Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe auf Frau Juliane von Krüdener
Hofschranze (die, in älterer Zeit auch der Hofschranze ) ist eine seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche abwertende Bezeichnung für einen Höfling am Hof eines Fürsten, deren Bedeutung negative Charakterzüge und Verhaltensweisen wie Gefallsucht, Schmeichelei und Heuchelei umfasst. Übertragen wird das Wort auch für Personen im nicht-höfischen Umfeld einer hochgestellten oder einflussreichen Persönlichkeit gebraucht.
Entstehung
Das Wort wird etymologisch hergeleitet aus dem mittelhochdeutschen Wort Schranz (e ) „Riss, Schlitz”, auch „geschlitztes Gewand”, das dann metonymisch auf den Träger solcher seit dem Spätmittelalter als Requisit höfischer oder patrizischer Prachtentfaltung üblichen Gewänder übertragen und im Neuhochdeutschen als Kompositum Hofschranze beibehalten worden sei.
Junge Huren, alte Nonnen
Hatten sonst schon viel gewonnen,
Wenn, von Pfaffen wohlberaten,
Sie im Kloster Wunder taten.
Jetzt geht's über Land und Leute
Durch Europens edle Weite!
Hofgemäße Löwen schranzen ,
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Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe auf Frau Juliane von Krüdener
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